Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V.

Corona

Informationen rund um Corona und Barrierefreiheit

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Die Corona-Pandemie beschäftigt uns alle seit Monaten. Der Landesverband setzt sich kontinuierlich für Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache ein. 

Wir fordern kommunikative Barrierefreiheit in der Krisenzeit. 

Auf dieser Seite sammeln wir Informationen zu Corona in DGS und informieren über unsere Maßnahmen im Einsatz für mehr Barrierefreiheit. 

Tipp: Aktualisieren Sie regelmäßig Ihren Browser, um hier immer die aktuellsten Informationen angezeigt zu bekommen!

Wir bemühen uns, die Seite stets aktuell zu halten. Wenn Sie Anmerkungen, Ideen oder Hinweise haben, melden Sie sich gerne unter info@lv-gl-bw.de

1.) Aktuelle Situation

Die Infektionszahlen sinken. Das Infektionsgeschehen ist deutlich entspannter. Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung deshalb zum 28. Juni 2021 grundlegend überarbeitet. Es gibt vier neue Inzidenzstufen:


(Bild klicken für Details zu den Regelungen)

Die jeweils aktuellen Änderungen finden sich in der Corona-Verordnung des Landes Baden-Würrtemberg. Informationen zur Corona-Verordnung in Leichter Sprache.

Fragen zum Coronavirus in DGS stellen

Fragen in DGS können im Video-Chat (montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr) gestellt werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat den Service für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Das Landesgesundheitsamt unterstützt das Regierungspräsidium dabei fachlich.

Informationen zur Corona-Warn-App in DGS gibt es hier.

Corona-Impfung

Seit Montag, 17. Mai, kann in Arztpraxen mit allen Impfstoffen ohne Priorisierung geimpft werden. Impfungen finden nach wie vor auch in Impfzentren statt.

Impfaufklärung in Gebärdensprache:

Gebärdensprachdolmetscher*innen beim Impfen

KOSTEN (IMPFZENTRUM):
Die Kosten für den Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher*innen in Impfzentren trägt das Sozialministerium.
Die Abrechnung erfolgt über das jeweilige Impfzentrum.

Als Träger der Impfzentren sind die Landratsämter bzw. letztendlich das Sozialministerium für die Kostenübernahme zuständig. Die Kommunikationshilfeverordnung (KHV) regelt, dass öffentliche Träger Gebärdensprachdolmetscher*innen stellen müssen. Auch wenn gehörlose Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen (Bestellen der/des gewünschten Dolmetscher*in), können die Kosten an den Träger weitergereicht werden.

Offiziell sind folglich die Impfzentren auch für die Organisation und Bereitstellung der Gebärdensprachdolmetscher*innen zuständig. Diese kommen mit der Organisation oftmals aber leider nicht hinterher bzw. haben nicht die nötige Infrastruktur.

Wir schlagen euch folgendes Vorgehen vor zum Ablauf Impfung im Impfzentrum:

  1. Impftermin vereinbaren
  2. DGS-Dolmetscher*in bestellen
  3. Rechnung für Gebärdensprachverdolmetschung schicken an das Impfzentrum.

    Hier geht es zur Adressliste der Impfzentren (für die Abrechnung)

In einigen Landkreisen gibt es Unterstützung bei der Organisation von Gebärdensprachdolmetscher*innen. An folgende Landkreise / Impfzentren können sich gehörlose Menschen wenden, sobald sie einen Impftermin haben:

KOSTEN (HAUSÄRZT*IN)):
Die Kosten für den Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher*innen für Corona-Impfungen bei der/dem Hausärzt*in trägt die Krankenkasse. Die Abrechnung erfolgt wie bei jedem anderen Arzttermin auch.

Impftermine

Der Landesverband hat sich für eine barrierearme Online-Terminvereinbarung stark gemacht. Zunächst war die Terminvereinbarung nur per Telefon über 116 117 möglich.

Zur Online-Terminvereinbarung für Impfungen in Impfzentren geht es hier.
Impftermine in Arztpraxen werden direkt mit der jeweiligen Praxis vereinbart.

Faktenblättern zu den verschiedenen Impfstoffen (mRNA und Vektorimpfstoffe) finden Sie hier.

Weitere Informationen:
Informationen in DGS vom Bundesgesundheitsministerium, unter anderem Zum Thema Impfung, gibt es in diesem Video mit DGS.
Informationen des Sozialministeriums zum Thema Corona-Impfung gibt es hier.

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2.) Maskenpflicht

Für gehörlose und schwerhörige Menschen gibt es - anders als zu Beginn der Corona-Pandemie - keine allgemeine Befreiung von der Maskenpflicht mehr. Die Befreiung von der Maskenpflicht ist jedoch weiterhin "aus zwingenden Gründen“ möglich. Die Regelungen der Corona-Verordnung und Erklärungen dazu haben wir in einem Infoblatt zur Maskenpflicht zusammengefasst.

In jedem Fall gilt die Aufforderung, wann immer möglich eine Maske zu tragen. 

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Der Landesverband veröffentlichte gemeinsam mit dem PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg eine Pressemitteilung: "Maskenpflicht in Baden-Württemberg- Kommunikation für gehörlose Menschen zusätzlich erschwert(27.04.2020)

Vorstandsmitglied Andreas Frucht fasst im Video die wichtigsten Inhalte in Gebärdensprache zusammen.

Hinweis: Berichterstattung in Bewegtbild und Text (Fernsehen und Zeitung) zum Thema Maskenpflicht finden Sie in unserem Pressebereich.

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3.) Barrierefreiheit in der Corona-Krise

Gehörlose und Menschen mit Hörbehinderung stoßen, was das Thema „Corona-Virus“ angeht, überall auf Barrieren. Die wichtigsten Informationen über Ansteckung, Verbreitung und Sicherheitsmaßnahmen - vor allem regionale Informationen - gibt es oft nur in deutscher Schrift- oder Lautsprache. Informationen in Deutscher Gebärdensprache sind leider selten.

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Vorstandsmitglied Andreas Frucht erklärt im Video, wie es um die Barrierefreiheit steht. Siehe auch, unser Artikel zum Thema in der aktuellen Ausgabe unseres Verbandsmagazins visuellaktuell.

Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen Zugang zu den notwendigen Informationen erhalten, um sich selbst und andere schützen zu können. Erste positive Entwicklungen gab es bereits (Video in DGS).

Eine gut Beschreibung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Situation der Gehörlosen-/Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland liefert auch das Positionspapier des Deutschen Gehörlosen-Bund (DGB).

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4.) Informationen zu Corona und zu Maßnahmen in Deutscher Gebärdensprache

4.1 Aktuelle Informationen auf Landesebene (Baden-Württemberg):

4.2 Aktuelle Informationen auf Bundesebene und allgemeine Informationen:

4.3. Allgemeine Informationsvideos zu Corona:

  • Informationen zur Corona-Testung und zur Einreise aus Risikogebieten (Stadt Heilbronn, Video in DGS)
  • Bundesministerium für Gesundheit: Informationen über das Coronavirus (Video in DGS)
  • Bundeselternverband Gehörloser Kinder: Das Corona-Virus für Kinder erklärt (Video in DGS)
  • Bundesregierung:
  • WDR, Quarks: Die Macht der Viren (Video mit Dolmetscher)

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5.) Offener Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann

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Der Landesverband hat einen offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann gesendet: "Appell für Informationen in Deutscher Gebärdensprache" (25.03.2020)

Vorstandsmitglied Andreas Frucht fasst im Video die wichtigsten Inhalte in Gebärdensprache zusammen.
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6.) Stellungnahme des Landesverbands zu Corona und Gebärdensprache

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Der Landesverband hat eine Stellungnahme / Pressemitteilung veröffentlicht: "Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache! Kommunikative Barrierefreiheit in Krisenzeiten wichtiger denn je" (17.03.2020)

Vorstandsmitglied Andreas Frucht fasst in einem Video die wichtigsten Inhalte in Gebärdensprache zusammen.

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7.) Kommunikation mit Ärzt*innen, Krankenhaus, Gesundheitsamt & Behörden

6.1. Vorlage für E-Mail oder Fax

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Vorstandsmitglied Andreas Frucht erklärt: Sie glauben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Es gibt ein Dokument, mit dem Sie sich an Ihre/n Ärzt*in oder das örtliche Gesundheitsamt wenden können. Es enthält die wichtigsten Fragen, um im Verdachtsfall zu klären, ob Sie einen Test benötigen: Die PDF-Datei finden Sie hier und hier die Word Datei.

6.2 Weitere Kontakte

  • Berufsfachverband der Gebärdensprachdolmetscher*innen in Baden-Württemberg
    Dolmetschen per Videotelefonie: besonderes Hilfsangebot für Personen, die bei Ärzt*in oder im Krankenhaus sind und für das Gespräch mit Ärzt*innen eine Video-Verdolmetschung brauchen.

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8.) Unterstützungsangebote

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9.) Unsere Erreichbarkeiten

Die Geschäftsstelle des Landesverbands der Gehörlosen, die Dolmetschervermittlung und die EUTB sind während der Corona-Pandemie vorwiegend im Home Office besetzt.

Die detaillierten Kontaktdaten finden Sie hier.

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